zur Hauptnavigation springen
zur Seitennavigation springen
zur Hilfsnavigation springen
zum Inhalt der Seite springen

Ethylen- und Termonomergehalt

 

EPDM-Typen mit hohem Ethylengehalt verhalten sich mehr wie thermoplastische Kunststoffe und lassen sich einfacher mischen, extrudieren und kalandrieren. Sie bieten höhere Zugfestigkeitswerte und tolerieren deshalb entsprechend höhere Zugabemengen an Füllstoffen und Weichmachern. Darüber hinaus verleihen sie eine größere Härte und stärkere Dehnung.

 

Der Gehalt an nicht konjugiertem Dien (Termonomer) beeinflusst insbesondere die Vulkanisationsgeschwindigkeit (Anvulkanisationszeit, Vulkanisationszeit), den Druckverformungsrest und das Zug-Dehnungs-Verhalten.

 

Für kontinuierliche Vulkanisationsverfahren (UHF, LCM, Heißluft oder Ballotini), bei denen Schwefel als Vulkanisationsmittel benutzt wird, werden hoch ungesättigte EPDM-Typen gewählt, um eine möglichst schnelle Vulkanisationsgeschwindigkeit zu erzielen, so dass hochwertige Endprodukte mit hohen Durchsatzraten hergestellt werden können.

 

Für diskontinuierliche Verfahren werden hingegen im Allgemeinen Typen mit mittlerer Ungesättigtheit verwendet, weil dabei die Vulkanisationszeiten durch Erhöhen der Vulkanisationstemperatur (Autoklav, Formpressen) oder der Verarbeitungstemperatur / Einspritzgeschwindigkeit (beim Spritzgießen) effektiver verkürzt werden können.


Buna ist in vielen Ländern der Welt ein eingetragenes Warenzeichen.